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Seehofer rudert zurück

Fotografen fordern endgültiges Ende der Passbildpläne des BMI

Das Bundesinnenministerium und Herr Seehofer haben mittlerweile im Streit um die Anfertigung von Passfotos in Behörden zurückgerudert und angekündigt, auch weiterhin Fotografen die Anfertigung von Passfotos zu erlauben. Dies allerdings zu verschärften Konditionen (zertifizierte Übermittlung). Die sichere Übermittlung digital erstellter Passfotos an Behörden ist ein seit Jahren zertifizierter Standard und nichts Neues. Bisherige Bemühungen seitens der Fotografen, diese Übermittlung an die Gemeinden einzurichten, scheiterten in der Regel an der Paranoia der Behörden vor fremden Daten. Dies wird sicher auch in Zukunft nicht einfach so zu bewerkstelligen sein.

Die bisher von der Bundesdruckerei in den Behörden aufgestellten Geräte zur Erstellung von biometrischen Passfotos sind nach unserer Auffassung unbrauchbar. Sie sind nicht barrierefrei, können auch nicht ins Altenheim fahren, um immobile Patienten zu fotografieren, machen Probleme bei Kindern und älteren Menschen, Rollstuhlfahrern und Menschen mit geringen Deutschkenntnissen. Die Behörden haben für diese Geräte weder Platz noch geschultes Personal, geschweige denn Arbeitszeit übrig (Stellungnahme der Stadt Düsseldorf RP 10.1.20). Die hierzu notwendigen Investitionen in Räumlichkeiten, Personalkompetenz und Arbeitszeit würden dann wieder zulasten der Steuerzahler und auf Kosten der Fotografen gehen.

Wir fordern daher das Bundesinnenministerium auf, mit sofortiger Wirkung alle Pläne für die Aufstellung der Geräte für Passfotos in Behörden endgültig zu beenden und die Schaffung eines quasi Kartells der Bundesdruckerei in Konkurrenz zu den Fotografen sofort einzustellen.

Die Reaktionen unserer Kunden haben uns gezeigt, dass wir Fotografen mit unseren Forderungen nicht allein und auf dem richtigen Weg sind. Auch die örtlichen Behörden, mit denen wir über das Problem gesprochen haben, sind alles andere als begeistert von dem Referenten Entwurf des BMI.